Category: Heimatortgemeinschaft

Karl-Hans Gross: Stefan Jäger – Skizzen, Studien und Entwürfe. Hrsg.: Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld. Sersheim: Hartmann, 2004. 441 S. (Donauschwäbische Kunst- und Geschichtsreihe; 6)

Die Künstlermonografie von Prof. Karl-Hans Gross, dem wohl besten Kenner des Werkes von Stefan Jäger, stellt das kaum bekannte Skizzenwerk unseres Heimatmalers vor. Es ist ein einzigartiges und faszinierendes Buch mit einem erlesenen Text und rund 350 Bildreproduktionen. Stefan Jägers Skizzen, Studien und Entwürfe sind kleine künstlerische Kostbarkeiten von besonderem Wert. Sie widerspiegeln in ihrer malerischen und zeichnerischen Großartigkeit und imponierenden Schlichtheit das schwäbische Milieu, die Lebensart unserer Vorfahren und die Banater Welt von einst. Es ist eine längst vergangene Welt, die nur noch in unserer Erinnerung fortlebt. Dergestalt haben die Skizzen auch einen unschätzbaren ethnographischen und dokumentarischen Wert.

Das schöne Kunstbuch ist ein Labsal für Geist und Seele, ein ästhetischer Genuss, den man sich zu Gemüte führen muss.

Das Buch (plus CD mit allen Abbildungen aus dem Band) kann zum Preis von 15 Euro zuzüglich Portokosten hier bestellt werden.

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Heimatbuch

Heimatbuch des Heidestädtchens Hatzfeld im Banat. Redaktion: Anton Peter Petri. Hrsg. von der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld. o.O. 1991. 1063 Seiten, Karten-Beilage

1991, zum 225-jährigen Jubiläum unseres Heimatortes, hat die Heimatortsgemeinschaft das „Heimatbuch des Heidestädtchens Hatzfeld im Banat“ herausgebracht. Von einem Autorenkollektiv unter der Redaktion von Dr. Anton Peter Petri erstellt, dokumentiert dieses umfangreiche, in 18 Kapitel gegliederte Werk den Werdegang unseres Heimatortes, den man einst die „Perle der Banater Heide“ genannt hat.

Dargestellt werden die naturräumlichen Gegebenheiten, die Geschichte des Ortes, die wirtschaftliche Entwicklung (Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie, Banken und Genossenschaften, Verkehr), die Bevölkerungsbewegung, die kirchlichen und schulischen Verhältnisse, die medizinische Versorgung, das Vereinswesen, das Brauchtum im Lebens- und Jahreskreis sowie die Hatzfelder Mundart. Das Buch ist reich illustriert und enthält zudem eine Vielzahl von Tabellen, Grafiken und Karten.

Da die Ortsmonographie schwerpunktmäßig die Zeit von der Ansiedlung bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs umspannt, somit die Nachkriegsgeschichte weitgehend ausklammert, haben sich die seit 1991 erscheinenden Heimatblätter unter anderem zum Ziel gesetzt, das Heimatbuch fortzuschreiben und zu ergänzen.

Das Heimatbuch kann zum Preis von 25 Euro zuzüglich Portokosten hier bestellt werden.

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HOG Hatzfeld: 50 Jahre Lyzeum Hatzfeld, 1955-2005. Ulm 2005. CD-ROM

Die von der HOG Hatzfeld herausgegebene und von Franz Quint zusammengestellte CD-ROM versteht sich als eine Würdigung der langjährigen deutschen Schultradition in Hatzfeld. Sie enthält die von Prof. Erich Huniar verfasste Chronik des Hatzfelder Lyzeums, die auf über 200 Seiten chronologisch die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Lehranstalt vorstellt. Zusammen mit den Kurzbiographien ehemaliger Lehrkräfte, Erinnerungen von Schülern, vielen Fotos und den Listen der Absolventen der deutschen Klassen wird ein umfassendes Bild des Hatzfelder Nachkriegsschulwesens gezeichnet. Ergänzend zu den Absolventenlisten sind auf der CD-ROM die von Renate Koch zusammengetragenen und von Michael Vastag digital bearbeiteten Absolventenbilder gespeichert. Abgerundet wird die Vorstellung des Lyzeums durch eine von Franz Quint erstellte Diapräsentation mit über 200 Fotos zum Schulalltag. Die Fotos wurden größtenteils von Prof. Erich Huniar und von Harald Mecher zur Verfügung gestellt.

Die CD-ROM kann zum Preis von 5 Euro zuzüglich Portokosten hier bestellt werden.

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Peter Jung: Das Buch der Heimat. Gedichte. Ausgewählt und eingeleitet von Nikolaus Horn. Hrsg.: HOG Hatzfeld. o.O. o.J. [2012]. 167 Seiten

Peter Jung, der Heimatdichter der Banater Schwaben schlechthin, hat ein umfangreiches dichterisches Werk hinterlassen, das rund 5900 Gedichte und 6500 Sprüche umfasst. Abgesehen von einem Heftchen mit einigen wenigen Gedichten (1943), erschien zu seinen Lebzeiten bloß ein schmales Lyrikbändchen mit dem Titel „Heidesymphonie“ (1961). Nach seinem Tod wurden drei weitere Gedichtbände (1980, 1996, 2001) sowie ein Band seiner Spruchdichtung (1993) herausgebracht. Anlässlich des 125. Geburtstags des Dichters gab die Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld 2012 einen weiteren Gedichtband – „Das Buch der Heimat“ – heraus. Die Gedichtauswahl und Einleitung besorgte Nikolaus Horn, der Jungs dichterischen Nachlass betreut. Von den 365 Gedichten, die Jung selbst dem „Buch der Heimat“ zugeordnet hat, selektierte er 216 für diese Publikation. Etwa zwei Drittel davon wurden bisher noch nicht veröffentlicht. Der Band erschließt dem Leser neue Seiten der Lyrik Peter Jungs und trägt dazu bei, dem Dichter ein würdiges Andenken zu bewahren.

Der Gedichtband kann zum Preis von 5 Euro zuzüglich Portokosten hier bestellt werden.

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Banater Struwwelpeter Nr. 6. Hochdeutsch und Bilder von 1848 von Dr. Heinrich Hoffmann. Redaktion und Gestaltung: Lothar Blickling. Nürnberg 2015. 44 Seiten

Unsere Banater Ortsmundarten sind auf dem Rückzug. Sie mutierten zum Dialekt der Älteren und für wenige Enthusiasten zum Objekt wissenschaftlicher Erforschung. Um diesem Trend entgegenzuwirken, initiierte der aus Großsanktnikolaus stammende und in Nürnberg beheimatete Autor Lothar Blickling die Veröffentlichungsreihe „Banater Struwwelpeter“. Sein Ziel ist es, die Geschichten des bekannten Kinderbuchs von Dr. Heinrich Hoffmann in je mehr banatschwäbische Dialekte zu übertragen. Kurz vor Ostern 2015 sind die Hefte 5, 6 und 7 erschienen. Jedes Heft beinhaltet neben der hochdeutschen Fassung und den Zeichnungen von Dr. Heinrich Hoffmann jeweils vier Mundartfassungen. Für die Übertragung in die Hatzfelder Ortsmundart konnte der Herausgeber Roswitha Strunk gewinnen. Sie ist in Heft Nr. 6 enthalten. Die Publikation dokumentiert einerseits „onser schwowischi Mottersproch“ für die Nachwelt, andererseits ist sie dazu geeignet, der in Deutschland geborenen Kinder- und Enkelgeneration die untergehende Mundart näher zu bringen und ihr deren sonderbaren Klang zu überliefern.

Das Heft kann zum Preis von 7 Euro zuzüglich Portokosten hier bestellt werden.

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Das „Heimatblatt Hatzfeld“ ist eine seit 1991 periodisch erscheinende Veröffentlichung der HOG Hatzfeld. Seit 1998 wird es in neuer Aufmachung und in erweitertem Umfang im Jahresrhythmus herausgebracht. Mittlerweile (2015) umfasst die Reihe 22 Ausgaben mit einem Gesamtumfang von 3312 Seiten.

Das Heimatblatt – eine vom Inhalt her gediegene und von der Gestaltung her ansprechende Publikation – hat sich als Dokumen­tations-, Informations- und Kommunikationsmedium bestens bewährt. Breit gefächerte Thematik, reichhaltige Illustration, sorgfältige Redaktion und professionelles Layout sind seine Markenzeichen. Dank einer Vielzahl von Beiträgen zur Geschichte und Kulturgeschichte unseres Heimatortes, zu seiner Kirchen-, Schul- und Wirtschaftsgeschichte, zur Volkskunde und Mundart, von biographischen und genealogischen Arbeiten ist das Heimatblatt derweil zu einem umfangreichen Dokumentationswerk gediehen, welches unser Hei­mat­buch laufend ergänzt und fortschreibt. Außerdem widerspiegelt es die rege Tätigkeit der HOG Hatzfeld sowohl in der neuen als auch in der alten Heimat. Davon zeugen die in jeder Ausgabe veröffentlichten Veranstaltungsberichte und Nachrichten. Das Heimatblatt will eine Brücke schlagen zu allen, die sich mit Hatzfeld verbunden fühlen, und ist ein unentbehrliches Bindeglied zwischen unseren Landsleuten weltweit.

Das Heimatblatt wird allen Landsleuten zugeschickt, die für die letzten Ausgaben eine Spende geleistet haben. Auf Anfrage wird es auch anderen Interessenten zugeschickt. Redaktion und Layout werden ehrenamtlich durchgeführt, für Druck und Versand entstehen der Heimatortsgemeinschaft allerdings Kosten. Zu deren Deckung wird um eine Spende auf folgendes Konto der HOG bei der Kreissparkasse Tuttlingen gebeten: Heimatblatt Hatzfeld, Konto-Nr. 880 653, BLZ 643 500 70, IBAN DE56 6435 0070 0000 8806 53, BIC SOLADES1TUT.

Beiträge und Fotos mit Hatzfelder Thematik sind zu senden an:

  • Josef Koch, Baldenbergstraße 11, 78549 Spaichingen, E-Mail josef-koch@gmx.net
  • Franz Quint, Brucknerstraße 14, 76437 Rastatt, E-Mail franz.quint@freenet.de
  • Hans Vastag, Johannesstraße 96, 70176 Stuttgart, E-Mail hansvastag@me.com

Sämtliche Ausgaben des „Heimatblattes Hatzfeld“, mit Ausnahme der aktuellen Ausgabe, stehen zum Download bereit.

Auf Anfrage können die noch verfügbaren Ausgaben des Heimatblattes Interessenten gegen eine Spende zugeschickt werden.

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1990/91 Neugestaltung des deutschen Soldatenfriedhofs in Hatzfeld mit Unterstützung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge dank der Initiative von Franz Ackermann und Anton Schenk
1994 Renovierung der Heimatkirche mit Spendengeldern von Landsleuten und kirch­lichen Stellen in Deutschland auf Initiative von Hans und Ernst Stoffel
1995 Renovierung der Futoker Kirche mit Spendengeldern aus Deutschland auf Initia­tive von Anton Schenk
1996 Eröffnung des Gedenk- und Begegnungshauses Stefan Jäger, wofür die HOG etliche Ausstellungsstücke gestiftet hat
Ab 1998 Mitwirkung und Teilnahme der HOG an den jährlich veranstalteten „Hatzfelder Tagen“, zu deren festen Bestandteil die Begegnung beim Deutschen Forum sowie eine feierliche heilige Messe, gefolgt von einem Konzert in der Kirche, gehören; der jeweilige Beitrag der HOG zum Stadtfest ist nachfolgend vermerkt
1998 Enthüllung einer Marmortafel in der Heimatkirche als Dank und Anerkennung für die Leistungen unserer Vorfahren
Unterstützung der Renovierung der Friedhofskapelle
1999 Enthüllung von Gedenktafeln an den einstigen Wohnhäusern berühmter Hatzfel­der (Emmerich Bartzer, Peter Jung, Josef Linster, Karl von Möller)
2000 Generalüberholung der Wegenstein-Orgel der Hatzfelder Pfarrkirche und Seg­nung durch Martin Roos, Bischof der römisch-katholischen Diözese Temes­war
2001 Enthüllung der Büste des Dichters und Journalisten Peter Jung
2002 Beteiligung an der Restaurierung des Floriani-Standbildes; Restaurierung bzw. Konservierung der noch halbwegs erhaltenen Reliefbilder der Kreuzwegstatio­nen aus dem Hatzfelder Friedhof
2003 Totengedenkfeier anlässlich des 150jährigen Bestehens der Friedhofskapelle und Erneuerung der Stiftertafel
2004 Veranstaltung eines Kirchweihfestes mit 27 Trachtenpaaren
2005 Mitgestaltung der Festveranstaltung „50 Jahre Lyzeum Hatzfeld“ und Enthüllung zweier Gedenktafeln mit Informationen zur Schulgeschichte
2006 Enthüllung der Büste des Musikpädagogen, Dirigenten und Komponisten Emme­rich Bartzer in Anwesenheit der Enkel Adrian Nucă-Bartzer und Dana Bartzer; Musikalische Darbietung zu Ehren Bartzers im Kulturhaus
2007 Enthüllung des restaurierten Gemäldes „Der heimkehrende Jüngling“ von Stefan Jäger
2008 Unterzeichnung eines Abkommens über partnerschaftliche Zusammenarbeit und freundschaftliche Beziehungen zwischen der Hatzfelder Stadtverwaltung und der HOG Hatzfeld
Restaurierung und Segnung der 14. Kreuzwegstation und des Eisentores am Nordeingang des Friedhofs
2009 Überreichung eines Gemäldes von Stefan Jäger an das Stefan-Jäger-Museum; Vortrag über die Adelsfamilie Csekonics; Pressegeschichtliches Symposion „Hundert Jahre seit der Gründung der Zeitschrift Von der Heide
2010 Wiedereröffnung der renovierten und neu gestalteten Räume der Stefan-Jäger-Ausstellung in der gleichnamigen Gedenk- und Begegnungsstätte
2011 Wiedereröffnung der renovierten und neu gestalteten ethnographischen Räume im Stefan-Jäger-Haus
2012 Übergabe einer Farbkopie in Originalgröße des Einwanderungsbildes von Stefan Jäger an das Stefan-Jäger-Haus
Ab 2013 Beteiligung der HOG an der Renovierung der Heimatkirche mittels Spenden der Landsleute und Eigenmitteln
2013 Symposion „Beiträge zur Banater Pressegeschichte mit Schwerpunkt Hatzfeld“
2014 Symposion „Journalismus in den verschiedenen Gesellschaftsformen“
2015 Symposium „Beiträge zur Banater Pressegeschichte mit Schwerpunkt Hatzfeld“; Segnung des von der HOG gestifteten Kirchenfensters

 

Siehe auch:

Kurze Geschichte der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld

Chronik der Aktivitäten in der neuen Heimat

 

 

1950 Erstes Hatzfelder Treffen in Neuhaus am Inn aus Anlass der Silberhochzeit des Ehepaares Susanna und Nikolaus Nauert
1952 Erste Hatzfelder Nachkriegskirchweih in Eggenfelden (Wiederholung im darauf folgenden Jahr)
1953 Treffen in Simbach am Inn anlässlich der Silberhochzeit des Ehepaares Elisa­beth und Michael Worschek
1957 Treffen in Passau; erster (erfolglos gebliebener) Anlauf zur Erstellung eines Hei­matbuches
1966 Groß angelegte Zweihundertjahrfeier in Ulm, organisiert von Hans und Ernst Stoffel (zu diesem Anlass erste Ausstellung mit Werken von Stefan Jäger in Deutschland)
1970 Hatzfelder erbringen dank der Bemühungen von Dr. Josef Klein einen Stifterbei­trag von 10.000 DM für das Haus der Donauschwaben in Sindelfingen
1975 Erstes Hatzfelder Treffen in Schärding am Inn eröffnet die Reihe der regelmäßi­gen Zusammenkünfte im Zweijahresrhythmus; hier finden fünf weitere Treffen statt (1977, 1979, 1981, 1983, 1985)
1977 Erste Hatzfelder Kirchweih in Schärding, organisiert von Nikolaus Nauert; bis 2007 findet dort das jährliche Kirchweihtreffen statt, die so genannte Senioren­kirchweih
1981 Offizielle Konstituierung der HOG Hatzfeld anlässlich des Treffens in Schärding; Wahl eines Vorstandes mit Hans Stoffel an der Spitze
1984 Erstes Handballturnier in Ingelheim mit Beteiligung einer Hatzfelder Mannschaft; das von Martin Mühlroth organisierte Turnier wurde im Jahr 2007 zum letzten Mal ausgetragen
1985 Anlässlich des Treffens in Schärding werden die Weichen für die Erstellung des Hatzfelder Heimatbuchs gestellt
1987 Hatzfelder Treffen findet erstmals in Ulm statt; weitere Treffen in der Donaustadt werden 1989, 1991 und 1993 abgehalten
1991 Größtes Hatzfelder Treffen mit 1200 Teilnehmern in Ulm und 225-Jahr-Feier der Gemeinde; zu diesem Anlass Herausgabe einer Festschrift (zugleich die erste Ausgabe des „Heimatblattes Hatzfeld“) und Präsentation des „Heimatbuches des Heidestädtchens Hatzfeld im Banat“ (1063 Seiten)
1993 Neuwahl des HOG-Vorstandes mit Josef Koch an der Spitze beim Hatzfelder Treffen in Ulm
1994 HOG stiftet gemeinsam mit ehemaligen Handballspielern den Rudi-Jost-Wander­pokal, den die beim Handballturnier in Ingelheim bestplatzierte Hatzfelder Mann­schaft erhält
1995 Festveranstaltung „40 Jahre Lyzeum in Hatzfeld 1955-1995“ im Rahmen des Hatzfelder Treffens, das zum ersten Mal in Neu-Ulm veranstaltet wird; in dieser bayerischen Donaustadt finden auch die Treffen der Jahre 1997, 1999, 2001 und 2003 statt
1998 Mit der 5. Ausgabe beginnt das „Heimatblatt Hatzfeld“ jährlich zu erscheinen
2000 Bausteinspende von 5000 DM für das Banater Seniorenzentrum „Josef Nisch­bach“ in Ingolstadt
2001 Erstmalige Vergabe der von der HOG Hatzfeld gestifteten Ehrenurkunde für be­sondere Verdienste um die Gemeinschaft
Spende von 3500 DM für das Kultur- und Dokumentationszentrum der Lands­mannschaft der Banater Schwaben in Ulm
2004 Herausgabe der Künstlermonografie „Stefan Jäger – Skizzen, Studien und Ent­würfe“ von Karl-Hans Gross
2004/05 HOG Hatzfeld erlangt die Gemeinnützigkeit und wird eingetragener Verein
2005 Festveranstaltung zum 50jährigen Jubiläum des Hatzfelder Lyzeums im Rahmen des erstmals in Großkötz abgehaltenen Heimattreffens; zu diesem Anlass Her­ausgabe der CD „1955-2005: 50 Jahre Lyzeum Hatzfeld“
2007 Heimattreffen in Großkötz, ebenso 2009, 2011, 2013 und 2015
2008 Senioren-Kirchweih findet erstmals in Neuhaus am Inn statt (Organisation: Grete Linster und Hans Petri)
2010 Herausgabe einer CD-Postkarte mit einer umfassenden Hatzfeld-Präsentation
2012 Herausgabe des Gedichtbandes „Das Buch der Heimat“ anlässlich des 125. Geburtstags des Heimatdichters Peter Jung
2013 Dr. Manfred Muth übernimmt den Vorsitz der HOG, tritt jedoch bereits nach einem Jahr zurück
Bausteinspende von 1000 Euro an die Landsmannschaft der Banater Schwaben zum Erwerb der Räume der neuen Bundesgeschäftsstelle
Ab 2013 Beteiligung der HOG an der Renovierung der Heimatkirche mittels Spenden der Landsleute und Eigenmitteln
2015 Josef Koch, seit 2013 Ehrenvorsitzender der HOG und nach dem Rücktritt von Dr. Manfred Muth kommissarischer Vorsitzender, wird zum Vorsitzenden gewählt

 

Siehe auch:

Kurze Geschichte der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld [Verlinkung mit HOG_Chronik_1_Ueberblick.doc]

Chronik der Aktivitäten in der alten Heimat [Verlinkung mit HOG_Chronik_3_RO.doc]

 

Hatzfelder Tage 2017

HOG Hatzfeld: Spenden für die Heimatkirche

Bis 31. Dezember 2014 sind noch folgende Spenden für die Renovierung der Hatzfelder Kirche eingegangen: Dr. Herta Pupaza-Thomas 150 €; Anton Kampf 100 €; Anton Koppi (Großbritannien) 50 €; Wolfgang Uhl 200 €. Das Spendenkonto wies zum Jahresende ein Saldo von 6805,60 Euro auf. Bisher wurde ein Gesamtbetrag von 21.200 Euro zwecks Renovierung der Heimatkirche – darüber berichteten wir ausführlich in den Ausgaben der „Banater Post“ vom 5. Oktober und 15. Dezember 2014 – an die Hatzfelder Pfarrei überwiesen. Laut Vorstandsbeschluss stiftete die HOG aus der Vereinskasse ein neues Kirchenfenster, dessen Kosten sich auf 2000 Euro belaufen. Das Fenster soll bis zum Sommer fertig gestellt werden. Weitere Spenden werden auf folgendes Konto bei der Kreissparkasse Biberach erbeten: Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld, BAN DE12 6545 0070 0007 6790 01, BIC SBCRDE66, Verwendungszweck: Spende Heimatkirche.

Der Vorstand

(BP, Nr. 2 v. 20.01.2015, S. 14)

Hatzfelder Kirche nach der Sanierung 2015

Hatzfelder Kirche nach der Sanierung 2015

 

HOG Hatzfeld: Rückblick auf das Vereinsjahr 2014

Jubiläumsjahr 2016 fest im Blick

[…]

Die diesjährigen Hatzfelder Tage in der alten Heimat standen für die HOG fast ausschließlich im Zeichen unserer Heimatkirche. In den letzten 18 Monaten, seit der Investitur des neuen Hatzfelder Pfarrers Dr. Davor Lucacela, wurden in Zusammenarbeit mit der Diözese, der Stadtverwaltung und der HOG an der Heimatkirche die ersten dringend notwendigen Sanierungsarbeiten durchgeführt. So hat die Kirche ein neues Dach bekommen, es wurden Drainage- und Isolierungsarbeiten am Fundament der Kirche durchgeführt, der Innen- und Außenputz an den Kirchenmauern wurde bis auf eine Höhe von etwa vier Metern abgetragen und auch der alte Kirchenzaun wurde durch einen neuen ersetzt. Diese Arbeiten waren nur dank der großzügigen Spenden unserer Landsleute und Gönner, allen voran die RAM Stiftung Ulm, die Stadt Hatzfeld, die Gläubigen vor Ort und einige Firmen aus Hatzfeld machbar. Doch für die noch ausstehenden Renovierungsarbeiten, die bis Mitte des Jahres 2016 beendet werden sollen, sind noch erhebliche finanzielle Mittel nötig.

Auf das Konto der HOG sind zwischenzeitlich noch folgende Spenden eingegangen: Josef Wegenstein 100 €; Eva Jakobi 100 €; Elisabeth und Johann Krämer 20 €; Ruth und Alfred Neurohr 100 €; RAM Stiftung Ulm 2500 €. Der HOG-Vorstand wendet sich nochmals an alle Landsleute, Freunde und Gönner mit der Bitte, im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen finanziellen Beitrag zur Renovierung unserer Heimatkirche zu erbringen. Überweisungen werden auf folgendes Konto erbeten: Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld, Nr. 7679001, BLZ 65450070, Kreissparkasse Biberach, Verwendungszweck: Spende Heimatkirche.

[…]

Der Vorstand

(BP, Nr. 23-24 v. 15.12.2014, S. 21)

HOG Hatzfeld: Herbsttreffen erfreut sich zunehmender Beliebtheit

Kirchweihfeier in trauter, familiärer Runde

Am 26. Oktober war es endlich wieder soweit: Mehr als siebzig Hatzfelder Landsleute kamen nach Neuhaus am Inn, um gemeinsam, weit weg von der alten Heimat, das Hatzfelder Kirchweihfest zu feiern. Es ist schon erstaunlich, dass die Zahl der Teilnehmer von Jahr zu Jahr ansteigt. Dies ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass es sich mittlerweile herumgesprochen hat, wie schön es sich hier in trauter Runde feiern lässt und welch angenehme Stimmung hier herrscht. So reisten diesmal

einige der Teilnehmer von ganz weit an, wie etwa Käthe und Richard Kolbus sowie Hanni und Romică Ursu aus Mainz, Nori und Walter Tendler sowie Katharina und Helmuth Kaiser aus Augsburg oder Anni Brittig aus Düsseldorf. Die größte Gruppe mit elf Personen kam diesmal aus Freilassing. Unter den Gästen waren erstmals Grete und Johann Schwarz (Orzydorf) dabei und zum wiederholten Mal der aus Lovrin stammende Landsmann Franz Krauss.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen begrüßte Hans Petri seitens der Organisatoren alle „Kerweihgäscht“, wonach er das Grußwort des Ehrenvorsitzenden der Heimatortsgemeinschaft, Josef Koch, verlas. Beim anschließenden Erklingen der Hatzfelder Kirchenglocken gedachten die Anwesenden mit einer Schweigeminute der seit dem Frühjahrsfest verstorbenen Landsleute Dr. Andreas Schira, Dr. Peter Fraunhoffer und Dr. Nikolaus Reb.

Auf Marschmusik, gespielt auf dem Akkordeon von Hans Schwarz, und unter dem Applaus der Anwesenden, zogen Grete Linster mit den duftenden, mit Bändchen verzierten Quitten und Hans Petri mit Kerweih-Hut, dem schön geschmückten Rosmarinstrauß und dem Kerweih-Wein in den Saal ein, und sofort stellte sich bei allen Kirchweihstimmung ein. Diese stieg noch, als Walter Tendler, zweiter Geldherr bei der Kerweih im Jahr 1957, seinen damaligen Kirchweihspruch aufsagte. Anschließend erhielten alle anwesenden Frauen je eine geschmückte Quitte als Erinnerung. Groß war die Überraschung und Freude bei Renate und Michael Batky, als sie den Strauß und die Flasche Wein überreicht bekamen. Das Ehepaar erhielt einen Ehrentanz. Zu den Tanzfreudigen gehörte sogar Lehrerin Maria Bosch, trotz ihrer 94 Jahre.

Bei Kaffee und Kuchen und angeregten Gesprächen, die schöne Erinnerungen wachriefen, neigte sich das schöne Fest dem Ende zu. Letztlich waren sich alle darin einig, dass es wieder einmal eine besondere Begegnung war, wofür den beiden Verantwortlichen Grete Linster und Hans Petri sowie allen Helferinnen und Helfern Dank gebührt. Das Frühjahrstreffen findet am 8. März 2015 ebenfalls in Neuhaus statt.

Inge Petri

(BP, Nr. 23-24 v. 15.12.2014, S. 20)

Hatzfelder Kirchweih Neuhaus 2014

Hatzfelder Kirchweih Neuhaus 2014

 

HOG Hatzfeld: Spenden für die Kirchenrenovierung

Im Laufe dieses Jahres sind folgende Spenden für die Sanierung der Hatzfelder Kirche eingegangen: Walter Berberich, 200 €; Margarete Tarba, 20 €; Günther Schöps, 200 €; Katharina Csicsai, 30 €; Dr. Irene Pill, 50 €; Theresia Sailer, 100 €; Carina und Walter Koch, 100 €; Hans Freiherr von Rothkirch und Panthen, 200 €. Der HOG-Vorstand dankt allen Spendern für die finanzielle Unterstützung der Renovierung unserer Heimatkirche und weist darauf hin, dass in der Ausgabe der „Banater Post“ vom 5. Oktober über die bisher durchgeführten und die noch anstehenden Arbeiten ausführlich berichtet wurde. Auch im Hinblick auf das 250-jährige Jubiläum der Hatzfelder Kirche und unseres Heimatortes im Jahr 2016 sind weitere Mittel erforderlich, um das Projekt Kirchenrenovierung zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Spenden können weiterhin auf folgendes Konto getätigt werden: HOG Hatzfeld, Nr. 7679001, bei der Kreissparkasse Biberach, BLZ 65450070, Verwendungszweck: Heimatkirche Hatzfeld.

Der Vorstand

(BP, Nr. 21 v. 05.11.2014, S. 16)

HOG Hatzfeld: Hatzfelder Tage 2014 erneut von der HOG Hatzfeld mitgestaltet

Begegnungsfest mit kulturellen Höhepunkten

Für viele Landsleute sind die Hatzfelder Tage ein willkommener Anlass, mal wieder in die alte Heimat zu fahren. So auch in diesem Jahr, nur dass diesmal weniger Besucher aus Deutschland anwesend waren als sonst. Dies nur, weil das Hatzfelder Stadtfest erstmals bereits am letzten Juli-Wochenende (25.-27. Juli) stattfand und es um diese Zeit in Bayern und Baden-Württemberg noch keine Schulferien und auch noch keine Urlaubszeit gab.

Eröffnet wurden die diesjährigen Hatzfelder Tage am Freitagvormittag im Kulturhaus. Bürgermeister Darius-Adrian Postelnicu begrüßte alle Anwesenden, darunter Vertreter des Kreises, befreundeter Kommunen sowie Gäste aus dem Ausland. Er gab einen kurzen Überblick über die  zurzeit in Hatzfeld durchgeführten Projekte und skizzierte die künftigen Vorhaben der Stadtverwaltung. Zu den fertiggestellten Projekten zählen unter anderem die Modernisierung von 11 Kilometern innerstädtischen Verkehrswegen, der Ausbau von 14 Kilometern Fahrradwegen innerhalb des Stadtgebietes sowie die Neuan-lage von Regenwasserabflusskanälen, vorwiegend auf dem Marktplatz. Begonnen wurde auch mit den Arbeiten an der Kanalisation, die in absehbarer Zeit das ganze Stadtgebiet umfassen sollen. Anschließend überbrachte HOG-Ehrenvorsitzender Josef Koch die Grüße der ehemaligen Hatzfelder aus Deutschland und überreichte Bürgermeister Postelnicu ein Schreiben seines Spaichinger Amtskollegen Hans Georg Schuhmacher sowie die neueste Ausgabe des Hatzfelder Heimatblattes.

Danach folgte ein kleiner schulgeschichtlicher Höhepunkt. Der Schulleiter des Hatzfelder Lyzeums, Adrian Petruţ, und Dragomir Ciobanu erinnerten an die Eröffnung der ersten rumänischen Klassen in Hatzfeld vor 80 Jahren. Gleichzeitig wurde auch das zu diesem Anlass herausgegebene Buch „Cronica ilustrată a învă-ţământului jimbolian 1934-2014“ (Illustrierte Chronik des Hatzfelder Unterrichtswesens 1834-2014) vorgestellt.

Nach diesem offiziellen Teil wurde im Vorraum des Kulturhauses die Bilderausstellung „Hatzfeld – 360 Grad“ eröffnet. Gezeigt wurden bemerkenswerte Schwarzweiß-Fotos mit ausschließlich Hatzfelder Motiven. Die nicht alltäglichen Aufnahmen von vier Hatzfelder Fotografen lösten bei den Betrachtern ganz unterschiedliche, zumeist jedoch anerkennende Kommentare aus.

Begegnungsfest unter Freunden

Am Freitagnachmittag führten die Wege vieler unserer Landsleute zum Sitz des Deutschen Forums. Schon kurz vor Beginn der Veranstaltung um 16 Uhr waren so gut wie alle Plätze belegt, so dass zusätzliche Tische aufgestellt werden mussten. Hans Jirkowsky, der Vorsitzende des Forums, begrüßte die anwesenden Ehrengäste, die Vertreter der deutschsprachigen Medien sowie alle Landsleute von nah und fern. Bürgermeister Postelnicu sagte in seinem Grußwort, diese drei Tage Stadtfest seien für viele der Gäste aus Deutschland immer auch drei Tage, in denen sie zu Hause, in der alten Heimat sein können. Darüber freue sich auch die Stadt. Und da sprach er vielen aus dem Herzen. So ähnlich klangen auch die Worte des HOG-Ehrenvorsitzenden Josef Koch, der sich zusätzlich beim Vorstand des Forums für die Organisation und bei den aktiv beteiligten Jugendlichen für ihre Beiträge bedankte. Weiterhin betonte er, dass die HOG auch in Zukunft an einer engen Zusammenarbeit mit dem Forum festhalten werde, insbesondere im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2016, wenn Hatzfeld seine 250-Jahr-Feier begehen wird.

Überrascht wurden die Besucher danach mit einigen künstlerischen Darbietungen. Die Schwestern Karin und Karla Klein, in der schönen Hatzfelder Tracht, trugen Gedichte von Peter Jung vor und drei Musiker unter der Leitung von Valerică Niculescu spielten einige Stücke von Josef Linster und Emmerich Bartzer. In gemütlicher Atmosphäre, bei Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken, wurde das Begegnungsfest fortgesetzt, und die letzten Besucher eilten von hier direkt zur nächsten Veranstaltung ins Stefan-Jäger-Museum.

Buchpräsentation und Pressesymposion

Das Museum zeigte diesmal die Gemälde-Ausstellung „Dialog und Farbe“, eine Gemeinschafts-Präsentation bekannter Künstler. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch das von Museumsleiterin Maria Schulz neu herausgebrachte Buch „Arc peste timp“ (Bogen über die Zeit) vorgestellt. Darin werden Künstler präsentiert, die entweder in Hatzfeld geboren, hier gewirkt oder auch solche, die schon mal hier ausgestellt haben, darunter so bekannte Namen wie Stefan Jäger, Franz König, Ferdinand Raday, Hans Spitz, Peter Berberich, Peter Froh oder Inge Pink.

Der Samstagnachmittag stand auch in diesem Jahr im Zeichen der Presse. Das Symposion im Presse-museum „Sever Bocu“, eine Gemeinschaftsveranstaltung des Museums und der HOG Hatzfeld, beschäftigte sich mit dem Thema Journalismus in den unterschiedlichsten Gesellschaftsformen. Der Temeswarer Hochschullehrer Dr. Marcel Tolcea begeisterte mit seinem aufschlussreichen Vortrag über die Bedeutung und die Rolle des Journalismus die Zuhörer von Anfang an, was sich auch in der anschließenden Diskussionsrunde bestätigte. Die in einem Nebenraum aufgebaute Ausstellung, die zumeist Banater Zeitungen und Zeitschriften in rumänischer, deutscher und ungarischer Sprache zeigte, dokumentierte einige der im Referat vertretenen Thesen über Journalismus und Pressearbeit. Josef Koch übergab dem Museum das neueste Heimatblatt und zusätzlich ein wertvolles Geschenk: drei Ausgaben der Zeitschrift „Grafica română“, je eine aus den Jahren 1929, 1930 und 1931. Diese Drucksachen würden einen besonderen Platz im Museum erhalten, so Stefan Mleşniţă, ehrenamtlicher Leiter der Einrichtung.

Hochamt und Kirchenkonzert

Der Gesamtzustand der Kirche – der bis in Fensterhöhe abgetragene Putz, der abmontierte Metallzaun und der abgerissene gemauerte Unterteil wie auch die begonnenen Arbeiten zur Freilegung des Fundaments – war für die meisten der Gottesdienstteilnehmer gewiss ein kleiner Schock. Erst jetzt wurde allen der schlechte Zustand der baulichen Substanz so richtig bewusst, und so drehten sich denn auch die meisten Gespräche nur noch darum, wann und ob überhaupt die Restaurierung der Kirche zum Abschluss gebracht werden könne. Die Hoffnung wollte aber keiner aufgeben.

Mit Beginn des Hochamtes, das vom Hatzfelder Pfarrer Dr. Davor Lucacela zelebriert wurde, herrschte in der Kirche eine ganz besonders andächtige Atmosphäre. Dazu beigetragen haben auch der Rekascher Kirchenchor unter der Leitung von Cosmin Pelici und Organist Franz Müller. Pfarrer Lucacela ging in seiner Predigt unter anderem auf die Geschichte Hatzfelds und der Kirche ein. Das Gotteshaus, so alt wie der Ort selbst, und die katholischen Gläubigen hätten über all die Jahre, von der Ansiedlung bis in die Gegenwart, die Geschicke des Ortes mit-geprägt. Deshalb sei es auch eine moralische Pflicht jedes Einzelnen, auch der neuen Bewohner, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, dieses Gotteshaus zu retten. Und wenn alle, die dazu in der Lage sind, auch bereit seien zu helfen, werde die Kirche wieder in neuem Glanz erstrahlen können.

Das anschließende Konzert gestaltete sich zu einem kulturellen Höhepunkt. Unter Leitung von Organist Franz Müller sangen und musizierten bekannte Künstler wie die Sopranistin Nicoleta Colceiar von der Temeswarer Staatsoper, der weit über die Grenzen hinaus geschätzte Bariton Ladislau Vogel und der Violinist Valerică Niculescu. Zu hören waren Kompositionen von Bruhns, Buxtehude, Graupner, Raff, Mozart, Boni, Franck und Hanszlinsky. Nach Beendigung des Konzertes präsentierten sich die Künstler unter anhaltendem Beifall dem Publikum.

Jubiläumsjahr 2016 im Blick

Nach Ende des Stadtfestes kam es zu Gesprächen zwischen Bürgermeister Postelnicu und Josef Koch, dem Ehrenvorsitzenden der HOG. Dabei ging es vorwiegend um die Planungen für die nächsten zwei Jahre, besonders im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2016. Man war sich darüber einig, dass die wichtigsten Veranstaltungen im Rahmen der Hatzfelder Tage 2016 dem 250. Jahrestag der Ansiedlung Hatzfelds gewidmet werden sollen. In die Vorbereitungen sollen auch die Kirchen und Schulen mit einbezogen werden. Wichtig sei auch, dass bis dahin die Reparaturarbeiten an der katholischen Kirche beendet werden. Zwecks Vorbereitung und Durchführung des Jubiläums solle recht bald eine Kommission aus Vertretern der Stadt und der HOG gebildet werden. Ein genauer Termin für die Jubiläumsveranstaltung wurde noch nicht festgelegt, die HOG wird jedenfalls darauf bestehen, dass sie Anfang August stattfindet. Im kommenden Jahr wird das Hatzfelder Stadtfest wieder am letzten Wochenende im Juli veranstaltet.

Renate M. K.

(BP, Nr. 19 v. 05.10.2014, S. 12)

HOG Hatzfeld: Traditionelles Frühjahrstreffen der Ortsgruppe Passau-Schärding in Neuhaus

Austausch steht im Mittelpunkt der Begegnung

Am 9. März, an einem wunderschönen Vorfrühlingstag, kamen Hatzfelder Landsleute wieder einmal im Gasthaus „Innblick“ in Neuhaus am Inn zum Frühjahrstreffen zusammen. Das Gasthaus ist wunderschön nahe dem Inn gelegen und bietet an sonnigen Tagen einen herrlichen Ausblick.

Viele hatten versprochen zu kommen und auch ihr Versprechen gehalten, einige mussten mit Bedauern krankheitsbedingt absagen. Es waren sogar einige „Neue“ dabei: Franz Maurus und Edwin Linster aus Nürnberg sowie Familie Maurer und Franz Maurus mit Ehefrau aus Freilassing. Alle hatten viel zu berichten und Neuigkeiten auszutauschen. Nach dem trefflich schmeckenden Mittagessen begrüßten Grete Linster und Hans Petri die Gäste. Beim Klang der Hatzfelder Glocken gedachten die Anwesenden der Verstorbenen. Danach ergriff Dr. Manfred Muth, Vorsitzender der HOG Hatzfeld, das Wort und berichtete über den Stand der Renovierungsarbeiten an der Hatzfelder Kirche. Angesprochen wurde auch das Problem der Gräber auf dem Heimatfriedhof und der dafür zu entrichtenden Gebühren. In dieser Angelegenheit konnte der HOG-Vorsitzende noch von keinem konkreten Ergebnis berichten, sie muss noch mit den Behörden vor Ort besprochen werden.

Als krönender Abschluss bekam jede Frau zum 8. März, dem internationalen Frauentag, eine bunte Primel überreicht. Bei Kaffee und Kuchen ließen die Gäste den Tag gemütlich ausklingen. Die Anwesenden versprachen, beim Kerweihtreffen am 26. Oktober wieder dabei zu sein. Zu erwähnen wäre noch, dass Landsleute, die gerne zum Treffen kommen würden, es aber wegen der Entfernung nicht wagen, im Hotel gleich neben dem Gasthaus übernachten oder ein schönes Wochenende in Bad Füssing verbringen können. Es wäre schön, auch Landsleute, die weiter entfernt wohnen, bei den Treffen in Neuhaus begrüßen zu können.

Inge Petri

(BP, Nr. 8 v. 20.04.2014, S. 10)

Hatzfelder Frühjahrstreffen 2014

Hatzfelder Frühjahrstreffen 2014

HOG Hatzfeld:Kirchensanierung soll weitergehen

Bis Ende des Jahres 2013 sind auf das Konto der Heimatortsgemeinschaft  Hatzfeld noch folgende Spenden für die Sanierung der Hatzfelder Kirche eingegangen: Michael Klein 50 €; Ernestine und Franz Krutsch 30 €; Elisabeth Waleth 30 €; Brigitte und Michael Klein 100 €; Josef Wegenstein 100 €; Katharina und Johann Stein 100 €; Helene und Johann Geiss 50 €. Der HOG-Vorstand dankt allen Spendern ganz herzlich.

Wie bereits berichtet, ist die Sanierung des Kirchendaches abgeschlossen. Diesem ersten unerlässlichen Schritt soll, auch im Hinblick auf das im Jahr 2016 anstehende 250-jährige Orts- und Kirchenjubiläum, ein weiterer Folgen, der die Renovierung des stark in Mitleidenschaft gezogenen Innenbereichs der Kirche zum Ziel hat. Es handelt sich um eine umfangreiche und aufwändige Arbeit, wofür die Planungen bereits laufen und Kostenvoranschläge eingeholt wurden. Wie die Diözese mitteilte, belaufen sich die Kosten auf etwa 74.000 Euro. Als erste Maßnahme wurde noch im Dezember der Putz von den feuchten Mauerpartien entfernt, um eine mehrmonatige Trocknung des Mauerwerks zu gewährleisten. Hierfür wurden rund 7700 Euro aufgewendet.

Die HOG Hatzfeld wird sich auch weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten und in Abhängigkeit von der Spendenbereitschaft der Landsleute an der Sanierung der Kirche beteiligen. Von den bis Ende 2013 eingegangenen Spenden im Gesamtumfang von rund 23.800 Euro wurden 15.000 Euro für die Kirchendachsanierung überwiesen, weitere 3500 Euro sollen für die Putzentfernung zur Verfügung gestellt werden. Der Restbetrag und die noch eingehenden Spenden verbleiben für die Innenrenovierung, die nach weiterer Klärung und Sicherstellung der Finanzierung in Angriff genommen werden soll. Jeder gespendete Euro kommt der Renovierung unserer Heimatkirche zugute.

Der HOG-Vorstand bittet die Landsleute um weitere Spenden unter Angabe des Verwendungszweckes „Heimatkirche Hatzfeld“ auf das Konto: HOG Hatzfeld, Nr. 7679001, bei der Kreissparkasse Biberach, BLZ 65450070.

Der Vorstand

(BP, Nr. 2 v. 20.01.2014, S. 11)

HOG Hatzfeld

Kerweihtreffen in Neuhaus mit „viel Gäscht“

„Viel Gäscht, viel Ehr“ hieß es damals, als das Kirchweihfest noch groß gefeiert wurde. Dieser Spruch hat sich – wenn auch in anderen Bezugsgrößen – beim „Hatzfelder Kerweihtreffen“ am Sonntag, dem 20. Oktober, bewahrheitet. Über 70 Hatzfelder waren gekommen, um gemeinsam an Tradition und Brauchtum zu erinnern und diese lebendig zu halten, aber auch, um mit Freunden und Bekannten Erinnerungen und Neuigkeiten auszutauschen.

Die Gäste hatten sich um 10 Uhr im Gasthaus „Innblick“ in Neuhaus am Inn eingefunden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen begrüßten Hans Petri und Grete Linster alle Anwesenden, besonders jene, die zum ersten Mal dabei waren, darunter auch den neuen Vorsitzenden der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld, Dr. Manfred Muth mit Gattin und Sohn. Beim Klang der Hatzfelder Kirchenglocken wurde der inzwischen verstorbenen Landsleute gedacht. Der Rosmarinstrauß weckte mit seinen bunten Bändern und kunstvollen Sträußchen Erinnerungen an vergangene Tage. Dieses Mal hatte ihn Franz Stuprich geschmückt. Er war es dann auch, der auf dem Akkordeon Grete Linster und Hans Petri den Marsch „blies“, als diese mit dem Strauß aufmarschierten. Der Strauß ging in diesem Jahr an das „Kerweihpaar“ Hedi und Martin Bäcker. Grete Linster überreichte ihn der Ehefrau, während der Ehemann eine Flasche Wein erhielt. Danach wagten die beiden sogar ein Tänzchen – man ist schließlich noch längst nicht eingerostet! Franz Stuprich erhielt zum Dank für den schönen „Kerweihstrauß“ ebenfalls eine Flasche Wein.

Dr. Manfred Muth begrüßte sodann alle Landsleute und informierte über den Stand der Sanierungsarbeiten an der Hatzfelder Kirche. Die Erneuerung des Daches sei auch dank großzügiger Spenden aus Deutschland möglich geworden, wofür sich der HOG-Vorsitzende bedankte. Anschließend wurden die von Grete Linster in althergebrachter Weise mit Rosmarin und bunten Bändern verzierten Quitten an alle anwesenden Damen verteilt, was für ein Leuchten in den Gesichtern sorgte. Bei Kaffee und Kuchen wurde danach bis zum Ausklang geplauscht. Die Teilnehmer verabschiedeten sich mit dem Versprechen, beim Frühjahrstreffen wieder dabei zu sein.

Inge und Hans Petri

(BP, Nr. 23-24 v. 10.12.2013, S. 24)

Hatzfelder Kirchweih 2013

Hatzfelder Kirchweih 2013

HOG Hatzfeld: Große Spendenbereitschaft ermöglicht Kirchendacherneuerung

Weitere Sanierungsmaßnahmen notwendig

Wie bereits berichtet, sind die Dachsanierungsarbeiten an der katholischen Kirche in Hatzfeld abgeschlossen. Damit wurde ein wichtiger und notwendiger Schritt in Richtung Sanierung unserer Heimatkirche getan. Möglich wurde dies auch und vor allem dank der großen Spendenbereitschaft unserer Landsleute. Seit der letzten Veröffentlichung der Spenderliste sind bis Ende Oktober noch folgende Einzahlungen eingegangen: Herta und Michael Schütz, 100 €; Luisa Theissen, 50 €; Elisabeth und Nikolaus Mayer, 25 €; Sigrid und Günther Klein, 300 €; Peter Schmidt, 50 €; Anna und Sebastian Wiesenmayer, 100 €; Reinhold Weiss, 275 €; Brigitte Muschong, 50 €; Ingeborg und Heinrich Koch, 30 €; Dr. Peter Fraunhoffer, 100 €; Nora und Josef Kukulan, 30 €; Heike Kunz, 500 €; Anna und Walter Bettendorf, 50 €; Elisabeth Balazs, 100 €; Elisabeth und Johann Vogel, 100 €; Barbara Matrisotto, 50 €; Walter Mühlroth, 200 €; Elisabeth Mato, 150 €. Der Vorstand dankt allen Spendern ganz herzlich.

Die Dachsanierung war zwar ein wichtiger, aber nur ein erster Schritt. Weitere Sanierungsmaßnahmen, die ebenso notwendig sind, stehen noch an. Die HOG Hatzfeld wird das Projekt Kirchenrenovierung im Rahmen seiner Möglichkeiten und in Abhängigkeit von der Spendenbereitschaft ihrer Mitglieder weiterhin unterstützen. Dies beschloss der HOG-Vorstand auf seiner Sitzung am 2. November in Ulm. Die Spendengelder sollen – bis auf den letzten Euro – zweckgebunden eingesetzt werden. Deshalb wird die Pfarrei gebeten, die nächste konkrete Maßnahme zu benennen sowie einen Zeitplan und einen Kostenvoranschlag vorzulegen.

Der Vorstand bittet um weitere Spenden und weist darauf hin, dass die in der vorigen Ausgabe angegebene Bankleitzahl falsch ist. Unter Angabe des Verwendungszweckes „Heimatkirche Hatzfeld“ werden Einzahlungen erbeten auf das Konto: HOG Hatzfeld, Nr. 7679001, bei der Kreissparkasse Biberach, BLZ 65450070.

Der Vorstand

(BP, Nr. 22 v. 20.11.2013, S. 11)

HOG Hatzfeld: Heimatkirche ist endlich unter Dach und Fach

Jetzt ist es soweit: Die Dacherneuerungsarbeiten an der katholischen Kirche in Hatzfeld sind abgeschlossen. Nach vielen Jahren, in denen die Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld sich unermüdlich für den Erhalt der baulichen Substanz der Heimatkirche eingesetzt hat, dafür geworben und gestritten hat, war im April dieses Jahres endlich Bewegung in die Sache gekommen. Dies war auch ein Verdienst des neuen Hatzfelder Pfarrers Dr. Davor Lucacela, der sich von erster Stunde an emsig um die Sanierung der Kirche, vornehmlich um die dringend notwendige Erneuerung des Kirchendaches, bemüht hat. Erste konkrete Schritte wurden daraufhin von der HOG schon beim Heimattag in Großkötz unternommen. Die dort den Teilnehmern überreichten und dann auch in der „Banater Post“ veröffentlichten Spendenaufrufe der HOG und der Pfarrei stießen bei den Landsleuten auf große Resonanz, so dass auf dem Spendenkonto eine stattliche Summe zusammenkam. Wenig später rief die Pfarrei auch die Hatzfelder Katholiken zu Spenden auf, und auch hier war die Spendenbereitschaft groß. Auch orthodoxe Gläubige und Hatzfelder Firmen unterstützten das Projekt. Zuletzt kam auch der seitens der Stadt zugesagte Zuschuss in Höhe von 50.000 Lei. Danach ging alles recht schnell: Kostenvoranschläge wurden eingeholt, die Arbeiten wurden ausgeschrieben, und die beauftragte Firma begann auch prompt mit der Sanierung des Daches. Anfang August, zu Beginn der Hatzfelder Tage, war schon ein Drittel des Daches neu eingedeckt, nachdem zuvor Teile des Dachstuhles erneuert und die Dachlatten ersetzt wurden. Mittlerweile ist das Dach komplett neu eingedeckt. All den spendenfreundlichen Menschen, denen der Erhalt des Gotteshauses im Heidestädtchen am Herzen liegt, gilt nun seitens des Vorstands der HOG Hatzfeld ein besonders großes Dankeschön!

Der erste Schritt ist nun gemacht. Obwohl die Kirche im wahrsten Sinne des Wortes unter Dach und Fach gebracht wurde, sind weitere Arbeiten notwendig. So müssen, noch bevor es an die Innenarbeiten geht, die zum Großteil noch aus dem Jahre 1917 stammenden elektrischen Leitungen ersetzt und neu verlegt werden. Dafür werden noch weitere Spendengelder benötigt. Unter Angabe des Verwendungszweckes „Heimatkirche Hatzfeld“ sind Einzahlungen auf das Konto der HOG Hatzfeld, Nr. 7679001, bei der Kreissparkasse Biberach (BLZ 64550060) möglich.

Der Vorstand

(BP, Nr. 21 v. 05.11.2013, S. 12)

HOG Hatzfeld: Spenden für Kirchensanierung

Bis 19. September sind noch folgende Spenden zugunsten der Dachsanierung der Hatzfelder Kirche eingegangen: Herta und Michael Schütz 100 €; Luisa Theissen 50 €; Elisabeth und Nikolaus Mayer 25 €; Sigrid und Günther Klein 300 €; Peter Schmidt 50 €; Anni und Sebastian Wiesenmayer 100 €; Reinhold Weiß 275 €; Brigitte Muschong 50 €. Der HOG-Vorstand  dankt für die großzügigen Spenden, dank derer es möglich war, die Dachsanierung der Heimatkirche durchzuführen. Die Arbeiten sind mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Um weitere Spenden auf das Konto der HOG Hatzfeld, Nr. 7679001, bei der Kreissparkasse Biberach, BLZ 65450070 wird gebeten (Verwendungszweck „Spende Heimatkirche Hatzfeld“).

(BP, Nr. 19 v. 05.10.2013, S. 12)

HOG Hatzfeld

Spenden für Kirchensanierung

Vom 8. Juli bis 26. August sind folgende Spenden zugunsten der Dachsanierung der Hatzfelder Kirche eingegangen: Hildegard Bulenyi 100 €; Melanie und Nikolaus Kremm 50 €; Josef Ludwig 100 €; Ruth und Adolf Merckle Stiftung Ulm 5000 €; Franz Jung 100; Adalbert Grössing 30 €; Rosemarie Probst 500 €; Melitta und Werner Kremm 100 €; Nikolaus Schummer 150 €; Johann Ruppaner 50 €; Hildegard Muschong 100 €; Helene und Peter Koch 100 €; Peter Spuhler 100 €; Florina und Anton Jung 200 €; Rolf Marstaller 20 €; Josef Engelmann 100 €; Sybille Freifrau von Rothkirch und Panthen 300 €; Johann Krutsch 50 €; Margarete Tabar 50 €; Eva und Friedrich Behlen 100 €; Dr. Herta Pupaza-Thomas 150 €; Krista und Gerhard Strassel 300 €; Anneliese und Hans Werner Krutsch und Susanne Krutsch 1000 €; Marianne und Mathias Fritz 50 €; Luise und Rudolf Prinz 50 €; Anna und Sever Brandmayer 20 €; Dr. Ingeborg Reeb 100 €; Dr. Margot Tegelkamp 100 €; Ernst Ebner 50 €; Anton Schöps 50 €; Günther Schöps 200 €; Prof. Dr. Josef Schira 900 €; Elisabeth und Joseph Linszter 100 €; Nikolaus Neuhaus 100 €; Dagmar und Tiberiu Bogdan 50 €.

Der Vorstand der HOG Hatzfeld dankt für die großzügigen Spenden, dank derer es möglich war, die dringend notwendige Dachsanierung der Heimatkirche in Hatzfeld in Angriff zu nehmen. Die Arbeiten sind derzeit in vollem Gange. Um weitere Spenden auf das Konto der HOG Hatzfeld, Nr. 7679001, bei der Kreissparkasse Biberach, BLZ 65450070 wird gebeten (Verwendungszweck „Spende Heimatkirche Hatzfeld“).

(BP, Nr. 18 v. 20.09.2013, S. 14)

Pressegeschichtliches Symposion in Hatzfeld als Beitrag zu den Kulturtagen des Heidestädtchens

Banater deutsche Pressegeschichte im Fokus

Im Rahmen der Hatzfelder Tage fand am 4. August d.J. im Pressemuseum „Sever Bocu“ das Symposion „Beiträge zur Banater Pressegeschichte. Schwerpunkt Hatzfeld“ statt, veranstaltet von der Stadt Hatzfeld, der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld e.V. und dem Museum selbst. Bürgermeister Darius Adrian Postelnicu und Josef Koch, der Ehrenvorsitzende der HOG Hatzfeld, eröffneten die Tagung, zu der trotz der fast unerträglichen Sommerhitze ein zahlreiches Publikum erschienen war. An der zweisprachigen, rumänisch-deutschen Veranstaltung beteiligten sich Literatur- und Pressehistoriker von der Temeswarer Universität und aus Deutschland. Das Tagungsprogramm hatten Prof. Dr. Cornel Ungureanu und Dr. Walter Engel konzipiert. Anlässlich der Tagung zeigte das Museum eine Ausstellung mit Exponaten aus seinen Beständen. Die Ausstellung war von Journalistik-Studenten der Temeswarer West-Universität aufgebaut worden, unterstützt vom ehrenamtlich für das Museum tätigen Lehrer Stefan Mleșniță. Über Neuerwerbungen des Museums, das finanziell äußerst bescheiden ausgestattet ist, berichtete Vali Corduneanu, der nach dem 2009 verstorbenen Museumsgründer Petre Stoica als erster Leiter der Einrichtung eingesetzt wurde. Erwähnenswert ist Corduneanus Dokumentation zur „Entwicklung der Temeswarer Presse in den ersten Nachkriegsjahren“ („Evoluţia presei timişorene în primii ani postbelici“), in der auch auf die Lage deutscher Periodika der Stadt – wie der „Extrapost“ und der „Temesvarer Zeitung“ – sowie auf den Umgang mit den Druckereien nach dem Einmarsch der Roten Armee im September 1944 hingewiesen wird.

Mit zeitnäheren Themen als ihre deutschen Kollegen setzten sich beim Symposion die aus Temeswar angereisten Referenten auseinander. Cornel Ungureanu erinnerte an die hervorragende literarische und publizistische Leistung von Petre Stoica in seiner Hatzfelder Zeit ab Mitte der neunziger Jahre und an seine besondere Rolle als Kulturträger der Stadt Hatzfeld, die er nicht zuletzt durch das Pressemuseum in der überregionalen rumänischen Öffentlichkeit bekannt gemacht hat. Der Referent ging auch auf die Förderung des rumänisch-deutschen Kulturaustauschs durch die von Stoica eigens mit dieser Zielsetzung gegründete Stiftung ein.

Über ein wenige Jahre zurückliegendes Presseprojekt, das Journalistik-Studenten der Temeswarer West-Universität in Hatzfeld durchgeführt haben, damals noch unter Beteiligung von Petre Stoica, berichtete Professor Viorel Marineasa. In einer Art „Zeitungswerkstatt“, unter Anleitung von Marineasa, bekamen die Studenten bei ihren Recherchen in Hatzfeld einen realitätsnahen Eindruck vom Reporterleben und erstellten eine einmalige Zeitungsausgabe mit dem Titel „Studentpress@Jimbolia“  (18. – 24. 02.2008). Auf sechzehn Seiten gestalteten die angehenden Journalisten ein buntes, lesenswertes Mosaik der Stadt Hatzfeld, das Geschichte und Aktualität verbindet. Die banatschwäbische Komponente des Ortes erscheint in Beiträgen über Lebensläufe, über geschichtliche Ereignisse (Ansiedlung, Bărăgan-Deportation, Auswanderung usw.), über Persönlichkeiten wie Stefan Jäger oder Dr. Karl Diel usw. Das Pressemuseum und Petre Stoica stützten damals diese Initiative, die die Journalistik-Studenten nahe an das Leben der Menschen in der Kleinstadt heranführte. Viorel Marineasa berichtete über das nachhaltige positive Echo der „Journalistenwerkstatt“ bei den Projektteilnehmern und zeigte damit auf, wie das Pressemuseum aktuelle Projekte wirksam unterstützen kann. Er plädierte für die Förderung dieser in Rumänien einmaligen Einrichtung durch die Stadt Hatzfeld.

Die deutschen Beiträge zum Symposion – von Luzian Geier und Walter Engel – befassten sich mit Aspekten der Banater deutschen Pressegeschichte. Dabei wurde besonders die Rolle einiger Hatzfelder Persönlichkeiten und Publikationen hervorgehoben. Luzian Geier war leider verhindert, hatte aber seinen Text für das Symposion bereitgestellt. Unter dem Titel „Vor 130 Jahren erschien die erste Hatzfelder Zeitung“ bot der Verfasser einen Überblick über deutsche Zeitungen und Kalender in Hatzfeld seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert im Kontext der regionalen Gesamtentwicklung in Kleinstädten und Großgemeinden. Dabei würdigte er die hervorragende Leistung Hatzfelder Persönlichkeiten, insbesondere jene von Karl Kraushaar, in diesem Bereich sowie jene von Dr. Alexander Krischan zur pressegeschichtlichen Forschung. Aus Luzian Geiers äußerst informativem Beitrag sei hier die 1883/84, also vor 130 Jahren erschienene „Hatzfelder Sonntags-Zeitung“ erwähnt sowie die für Banater Verhältnisse langlebige „Hatzfelder Zeitung“ (als Wochenblatt ab 1888). Im zweiten Teil widmete sich der Referent den banatdeutschen Kalendern. Ausgehend von der Bibliographie Krischans hält er fest, dass im historischen Banat 75 deutsche Kalender-Titel erschienen sind; die meisten davon in Temeswar, darunter der früheste gedruckte banatdeutsche Kalender: „Temeswarer Alter und Neuer Schreib-Calender auf das Jahr 1774“ (gedruckt 1773). Als Beispiel eines Hatzfelder Kalenders hat Luzian Geier den „Zsombolyaer Volkskalender auf das Jahr 1914“ beschrieben.

Über die Temeswarer Zeitschrift „Banater Monatshefte“ als bedeutende Quelle für die regionale Literaturgeschichte der Banater Deutschen sprach Walter Engel. Ihre „vornehmste Aufgabe“ sah die Publikation nach den Worten des Herausgebers Anton Valentin „in der Förderung der Heimatliteratur“. Wie der Referent unterstrich, war die Festigung des Heimat- und Geschichtsbewusstseins ein wichtiges Anliegen von Valentins Zeitschrift. Die auch außerhalb Rumäniens – in Jugoslawien, Ungarn, Deutschland, Österreich und den USA – gelesene Publikation verstand sich außerdem als geistige Brücke zum deutschen Sprachraum und berücksichtigte desgleichen die rumänische Literatur und Kultur. Ausführlicher ging Walter Engel auf die junge Dichtergeneration ein, die Anfang der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts die regionale literarische Bühne betrat, sich gleichsam um die „Banater Monatshefte“ scharte und dort ihre Dichtungen und ihre Prosa kontinuierlich veröffentlichen konnte. Dazu gehörten: Josef Gabriel d. J., Hans Diplich, Rudolf Hollinger, Hans Wolfram Hockl, Stefan Heinz (späteres Pseudonym: Hans Kehrer) sowie die etwas älteren Annie Schmidt-Endres, Peter Jung und Peter Barth. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Hatzfelder Dichter Peter Jung (1887 _ 1966)und seiner hymnischen Banat-Dichtung.

Die dankenswerter Weise von der Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm, Dr. Swantje Volkmann, geförderte Veranstaltung sollte dazu anregen, dass deutsch-rumänische populärwissenschaftliche Tagungen auch künftig bei den Hatzfelder Tagen ins Programm genommen werden.

W.E.

(BP, Nr. 18 v. 20.09.2013, S. 4)

HOG Hatzfeld: Zum Stadtfest finden sich wieder zahlreiche Besucher aus Deutschland ein

Kultur- und Begegnungstage in der Heimat

Schon Tage vor Beginn des diesjährigen Hatzfelder Stadtfestes, das vom 2. bis 4. August stattfand, konnte man vermehrt Landsleute antreffen, die zu Besuch in der alten Heimat weilten. Darunter, und das war das Erfreuliche, viele Landsleute mittleren Jahrgangs. Darauf angesprochen, antworteten die meisten, es sei sowohl Neugier als auch Sehnsucht nach den Orten der Kindheit und der Jugend gewesen, die sie zu einem Hatzfeld-Besuch veranlasst hätten. Die Tage in Hatzfeld boten auch die einmalige Gelegenheit, viele der einstmaligen Nachbarn, Schul- oder Spielkameraden wiederzusehen, die in der neuen Heimat weit verstreut leben. Und egal ob auf der Straße, in der Sporthalle, an der „Blauen Kaul“, beim Begegnungsnachmittag im Deutschen Forum, in der Kirche – die Wiedersehensfreude war stets riesengroß.

Zur offiziellen Eröffnung der Hatzfelder Tage begrüßte Bürgermeister Darius Adrian Postelnicu im Kulturhaus die anwesenden Gäste, um dann über die von der Stadtverwaltung in den letzten zwölf Monaten erzielten Erfolge zu berichten. Es folgten die Grußworte des Temescher Präfekten Eugen Dogariu und des Ehrenvorsitzenden der HOG Hatzfeld, Josef Koch. Letzterer wies auf den Beginn der Arbeiten am Kirchendach hin, lobte die Spendenbereitschaft der HOG-Mitglieder und bedankte sich bei der Stadtverwaltung für die zugesagten finanziellen Mittel zur Kirchenrenovierung. Er erinnerte daran, dass im Jahr 2016 die 250-Jahr-Feier anstehe – für die Stadt eine besondere Herausforderung, die schon ab jetzt im Blickfeld der Verantwortlichen stehen sollte. Koch überbrachte den Gruß des neuen HOG-Vorsitzenden Dr. Manfred Muth, der nicht dabei sein konnte, überreichte Bürgermeister Postelnicu ein Schreiben seines Spaichinger Amtskollegen Hans Georg Schuhmacher und der Lyzealschülerin Mădălina Sicoe den von ihm gestifteten Preis für außergewöhnliche schulische Leistungen und soziales Engagement.

Von vielen herbeigesehnt, fand das Wiedersehensfest wie immer am Freitagnachmittag im geräumigen Hof des Deutschen Forums statt. Dessen Vorsitzender Hans Jirkowsky begrüßte die vielen Landsleute aus nah und fern und die Gäste, darunter Pfarrer Dr. Davor Lucacela. Dieser zeigte sich richtig erfreut, so viele Hatzfelder Deutsche an einem Ort anzutreffen und bedankte sich bei der Heimatortsgemeinschaft und deren Mitglieder für die Unterstützung der Sanierung der Kirche. Im Namen des HOG-Vorstandes, dessen Gruß er überbrachte, bedankte sich Josef Koch bei der Forumsleitung für die Ermöglichung des Begegnungsnachmittags.

Für eine besondere Überraschung sorgte die Kindertrachtengruppe des Forums unter der Leitung von Lehrerin Roswita Kovaci. Sie zeigte drei deutsche und einen rumänischen Volkstanz, während zwei Jungen schwäbische Gedichte vortrugen. Die Anwesenden honorierten die Darbietungen mit langem Applaus.

Das Stefan-Jäger-Haus präsentierte zum diesjährigen Stadtfest eine interessante Bilderausstellung, die am Samstagnachmittag eröffnet wurde. Unter anderem waren auch Werke von Peter Froh (Augsburg) und der Hatzfelder Schülerin Hermine Volk ausgestellt.

Am Sonntagnachmittag fand im Pressemuseum „Sever Bocu“ ein zweisprachiges pressegeschichtliches Symposion statt. Die von der HOG Hatzfeld in Zusammenarbeit mit dem Pressemuseum organisierte Veranstaltung wurde von Dr. Walter Engel und Professor Cornel Ungureanu vorbereitet und von der Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm gefördert. Das Thema des Symposions „Beiträge zur Banater Pressegeschichte mit Schwerpunkt Hatzfeld“ stieß bei den Hatzfeldern auf regen Zuspruch. Darüber wurde in der „Banater Post“ bereits berichtet.

An der Sonntagsmesse, die von Pfarrer Dr. Davor Lucacela und Pfarrer Robert Dürbach, Mitglied des HOG-Vorstandes, gemeinsam zelebriert wurde, nahmen so viele Gläubige wie schon lange nicht mehr teil, darunter als Ehrengast auch der Lenauheimer HOG-Vorsitzende Werner Griebel. In ihren Predigten gingen beide Seelsorger auf das Reich Gottes, auf Heimat und Kirche ein, erwähnten aber auch den schlechten baulichen Zustand der Kirche und warben um Unterstützung der eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen. Eine feierliche Note erhielt der Gottesdienst durch die musikalische Begleitung. Unter der Gesamtleitung von Organist Franz Müller sangen der Rekascher Kirchenchor und die Sopranistin Nicoleta Colceiar von der Temeswarer Staatsoper.

Vor dem Schlusssegen wandte sich der HOG-Ehrenvorsitzende Josef Koch an die Gottesdienstteilnehmer. In einer sehr emotionalen Rede wies er darauf hin, dass diese Kirche seit der Ansiedlung als Symbol für unsere Gemeinschaft stehe und seither die Gläubigen von der Geburt bis zum Tode begleitet habe. Schon aus diesen Gründen dürfe die Kirche jetzt nicht im Stich gelassen werden. Die Stadtverwaltung rief er nachdrücklich auf, sich finanziell an den Sanierungsarbeiten zu beteiligen, zumal die Kirche ein historischer Bau sei, der das Ortsbild seit jeher prägt und im Jahre 2016, wie die Stadt selbst, auf 250 Jahre zurückblicken könne.

Nach der Messe hatten alle Liebhaber der Orgelmusik die Gelegenheit, dem traditionellen Konzert beizuwohnen. Franz Müller und die Sopranistin Nicoleta Colceiar ließen keine Wünsche offen und wurden dafür gebührend gefeiert. Die Einladung, sich danach im Kirchenhof zu treffen, nahmen viele Kirchenbesucher gerne an. Unter den Gästen befand sich auch Bürgermeister Postelnicu, der auf Nachfrage nochmals versicherte, dass sich die Stadt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, an den Kosten der Dachsanierung beteiligen werde.

Vielen unseren Landsleuten ist bekannt, dass im Lenau-Museum in Lenauheim auch eine Trachtenpuppenabteilung eingerichtet ist. Dort sind Trachtenpuppenpaare aus fast allen banatschwäbischen Ortschaften ausgestellt. Doch nach mehr als 35 Jahren lassen diese zu wünschen übrig. Aus diesem Grund hat die HOG Lenauheim alle Heimatortsgemeinschaften ersucht, für Abhilfe zu sorgen. Obwohl das Hatzfelder Trachtenpuppenpaar noch einigermaßen in Ordnung war, wurde es trotzdem aufgefrischt. Die Trachten wurden in mühevoller Kleinarbeit gewaschen, gestärkt und gebügelt, die Puppen wurden gereinigt, gekämmt und auf dem Podest neu befestigt. Ebenso wurde am schwarzen Halsband des Mädchens ein kleines Kreuzchen und am Podest ein neues Schild mit der Aufschrift „Hatzfeld – Jimbolia“ angebracht. Für die geleistete Arbeit geht ein Dankeschön an Irene Petz, Lavinia Munteanu, Renate Koch und Oswald Zachari.

Renate M.K.

(BP, Nr. 20 v. 20.10.2013, S. 9)

HOG Hatzfeld 

Spenden für Dachsanierung

Vom 11. Juni bis 4. Juli 2013 sind folgende Spenden zugunsten der Dachsanierung der Hatzfelder Kirche eingegangen: Magdalena und Mathias Blasy 30 Euro, Katharina Bodi 50, Anna Brittig 20, Dipl. Ing. Armin Brunner 200, Brigitte und Udo Friedmann 200, Eva Graur 200, Edith Heimann 50, Helene und Johann Hess 20, Anna und Erich Huniar 100, Erwin Jankovic 100, Maria Magdalena Jida 100, Dr. Ingolf Juhasz-Böss 250, Anton Kampf 50, Hans Dietrich Kampmann 50, Monika Koch-Reisbeck 50, Anton König 50, Anna Margarete und Peter Kolbus 100, Eva Maria und Mathias Kolbus 50, Elisabeth und Josef Krämer 100, Annemarie Kraushaar 50, Marga und Johann Kraushaar 100, Alexandra und Robert Kruch 50, Josef Ludwig 72, Brigitte Maier 20, Elke Maier 20, Marie Eva Maurer 500, Grete und Norbert Meszaros 100, Franz Nikolaus Müller 200, Nachlass Nikolaus Nauert 50, Horst Hans Neidenbach 150, Ingeborg und Johann Petri 100, Dr. Irene Pill 50, Hilde Reiz 200, Barbara und Johann Schneider 50, Anita und Dietmar Schreyer (11. Juni) 100, Anita und Dietmar Schreyer (14. Juni) 100, Barbara Schummer 200, Gertrud und Nikolaus Schütz 100, Sybille Spick 100, Livia und Johann Steier 30, Johann Stein (14. Juni) 200, Johann Stein (4. Juli) 100, Maria Stoffel 500, Walter Theissen 100, Johann-Walter Tonţa 100, Elfriede Vastag 100, Else Wöllner 100, Dr. M. Wöllner und J. Pinkowski 100. Das Spendenkonto wies am 4. Juli ein Guthaben von 10 543 Euro auf.

Der Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld steht weiter hinter der Dachsanierung der Heimatkirche Sankt Wendelin und bittet um weitere Unterstützung dieses wichtigen Projekts. Spenden können auf das eigens dafür eingerichtete Konto der HOG Hatzfeld überwiesen werden (Nr. 7679001, Kreissparkasse Biberach, BLZ 65450070, Verwendungszweck: Spende Heimatkirche Hatzfeld).

(BP, Nr. 15 v. 05.08.2013, S. 11)

 

Spenden für die Dachsanierung der Hatzfelder Kirche

Die Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld lancierte bei ihrem Pfingsttreffen in Größkotz einen Spendenaufruf zur dringend notwendigen Dachsanierung der Pfarrkirche in der alten Heimat. Dem Aufruf, der auch in der Banater Post (Ausgabe vom 5. Juni, Seite 14) erschienen ist, sind bis 10. Juni folgende Landsleute gefolgt: Julia und Josef Ackermann 300 Euro, Gerlinde und Joachim Aicher 100, Hedwig und Martin Becker 100, Anna und Martin Berberich 100, Elisabeth Berger 100, Johann Berger 100, Anna und Franz Betka 100, Gerda Brandstetter 30, Johann Daescu 100, Johann Delimann 50, Katharina und Josef Divo 50, Katharina Dürbach 100, Robert Dürbach 100, Inge und Nikolaus Haasz 50, Margaretha Hehn 100, Elisabeth und Manfred Jakobi 50, Eva Jakobi 50, Katharina und Alexander Jambor 20, Magdalena Kampf 20, Gisela Kleer 30, Renate und Josef Koch 300, Ruth und Hermann Kolk 600, Eva und Peter Krämer 50, Katharina Krämer 50, Margarete Linster 50, Barbara und Franz Maurus 100, Berta Merky 50, Annemarie Mühlroth 100, Elke und Martin Mühlroth 100, Eva und Martin Mühlroth 100, Herbert Werner Mühlroth 100, Dr. Manfred Muth 200, Magdalena Neidenbach 100, Katharina Ordodi 30, Katharina Popescu 20, Elisabeth Quint 100, Dr. Franz Quint 50, Helene und Josef Remte 50, Anton Schenk 50, Gertrude Schmitz 100, Barbara Schummer 100, Barbara und Anton Singer 30, Johann Soltesz 30, Anna und Johann Stuprich 50, Josephine Sziller 50, Elisabeth Treiss 50, Karl Volenter 20, Eugenia Wechselberger 100, Mathias Wegesser 100, Johann Weiss 100, Hilde und Johann Wiesenmayer 30, Margarete und Josef Wild 50, Anna und Georg Willing 100, Josef Zachari 100. Dem Spendenkonto wurde auch die Kollekte bei der Messe zu den Hatzfelder Heimattagen 2011 und 2013 in Höhe von 271 Euro gutgeschrieben. Am 10. Juni wies es ein Guthaben von 5131 Euro auf.

Der Vorstand der HOG Hatzfeld dankt allen Spendern und bittet die Landsleute um breite Unterstützung des Projekts. Spenden können auf das eigens eingerichtete Konto der HOG Hatzfeld überwiesen werden (Nr. 7679001, Kreissparkasse Biberach, BLZ 65450070, Verwendungszweck: Spende Heimatkirche Hatzfeld).

Der Vorstand

(BP, Nr. 13-14 v. 10.07.2013, S. 19)

 

Heimattreffen

Josef Koch zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Hatzfelder HOG mit neuem Vorstand

Nicht alle Jahre wieder, sondern alle zwei Jahre treffen sich die Hatzfelder zu Pfingsten, diesmal am 19. Mai, nun schon zum fünften Mal in der Mehrzweckhalle Großkötz (Landkreis Günzburg). Auch wenn die Gemeinde nur knapp über 3000 Einwohner zählt, gibt sie sich weltoffen. Schon bei der Einfahrt auf den Parkplatz steht groß „Welcome in Kötz“. Warum in Englisch und nicht auf Deutsch, fragt man sich. Doch des Rätsels Lösung findet man in der Vorhalle selbst. In diesem Jahr findet hier das 30. Internationale Kötzer Country-Music-Festival statt, so das Plakat. Weltoffen gestaltete sich auch das Treffen der Hatzfelder. Nicht nur in der Ansprache von Diakon Ferdinand Birzele, der mit seinem Sohn die hl. Messe zelebrierte und Kötz mit Jerusalem verglich, in das vor 2000 Jahren zu Pfingsten die Anhänger Christi strömten. An diesem Pfingstsonntag strömten nämlich die Hatzfelder in die dortige Gemeindehalle. Gekommen waren nahezu 600 Personen: Hatzfelder, Wahlhatzfelder, Partner von Hatzfeldern, groß und klein, jung und alt.

Eröffnet wurde der Heimattag vom HOG-Vorsitzenden Josef Koch, der alle Anwesenden willkommen hieß. Daran anschließend folgte die hl. Messe, musikalisch begleitet von Mitgliedern des ehemaligen Hatzfelder Kirchenchores unter der Leitung von Hedi Krutsch, geborene Tomin. Gesungen wurden Lieder der Schubert-Messe; die Lesung aus dem Evangelium trug Dr. Franz Quint vor und die Fürbitten Renate Koch. Diakon Birzele wies in seiner Predigt auf die ökumenische Seite dieses Treffens hin: so sei die Messe katholisch, sie werde aber auch mit einem Lied von Martin  Luther bereichert und die in einer der Ausstellungen gezeigten Strohbilder entstammten der orthodoxen Tradition. Neben den fünf Strohbildern, deren Erlös der Renovierung der Hatzfelder katholischen Kirche zufließt, waren noch vier weitere Ausstellungen zu sehen. Und zwar jene des Internationalen Zentrums für Kommunismusforschung Bukarest mit dem Titel „Schwarze Pfingsten“, die sich der Baragan-Deportation widmete. Dann eine mit dem Thema „Die Ulmer Schachtel. Vom Transportmittel zum Symbol der Freundschaft“, erstellt von der Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm, eine weitere des St.-Gerhards-Werkes Stuttgart zur Eingliederung der Flüchtlinge und Aussiedler, konzipiert von Hans Vastag, und etwa 25 Ölbilder des Hatzfelder Malers und Lehrers Franz König. Eine kleine Fotoausstellung über den Jahrgang 1956 vervollständigte den Reigen der visuellen Präsentation unseres Kulturerbes.

In den Räumen der angeschlossenen Gaststätte fand ab 11 Uhr die Hauptversammlung der HOG Hatzfeld mit Neuwahlen des Vorstandes statt. Der Vorsitzende Josef Koch stellte in seinem Rechenschaftsbericht die Tätigkeit der HOG in der Zeitspanne Juni 2011 bis Mai 2013 vor. Dass die Hatzfelder HOG mit 514 Beziehern der Banater Post (Stand 1. März 2013) nicht nur zu den größten, sondern auch zu den aktivsten Heimatortsgemeinschaften innerhalb der Landsmannschaft der Banater Schwaben zählt, wurde beim Aufzählen der vielen Aktionen und Veranstaltungen der beiden letzten Jahre deutlich. Die HOG habe ein breites Wirkungsfeld und engagiere sich sowohl in der alten als auch in der neuen Heimat, so Koch. Unter anderem erwähnte er die Beteiligung der HOG an dem Projekt „Donauschwäbische Grüße zum baden-württembergischen Geburtstag“, die Herausgabe eines Gedichtbandes von Peter Jung und des Heimatblattes, dessen 20. Ausgabe kurz vor dem Treffen erschienen war, die Heimattage in Großkötz, die traditionellen Veranstaltungen der Ortsgruppe Passau-Schärding (Kirchweihfest und Frühjahrstreffen) sowie die Klassen- und Jahrgangstreffen im Rahmen des Heimattages. In diesem Jahr trafen sich die Jahrgänge 1953/54 und 1956. In der alten Heimat beteiligt sich die HOG an den jährlich stattfindenden Hatzfelder Tagen, bei denen sie schon seit vielen Jahren eigene Akzente vor allem auf kultureller und kirchlicher Ebene setzt. Koch hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern bei der Verwirklichung der Aufgaben und Ziele der Heimatortsgemeinschaft hervor.

Zum Schluss verkündete Josef Koch, dass er sich nach zwanzig Jahren HOG-Vorsitz nicht mehr zur Wahl stelle. Obwohl diese ehrenamtliche Tätigkeit viel Zeit und Kraft kostete, habe er sich immer gerne für seine Landsleute und sein Heimatstädtchen eingesetzt. Er dankte allen Vorstandsmitgliedern und Landsleuten, die die Arbeit der HOG in all den Jahren mitgetragen und dadurch ermöglicht haben, einen erfolgreichen Weg zu beschreiten. Vom neuen Vorstand wünsche er sich, diesen Weg weiterzugehen. Die Anwesenden brachten ihren Dank und ihre Anerkennung zum Ausdruck, indem sie Josef Koch zum Ehrenvorsitzenden der HOG Hatzfeld ernannten. Die Ernennungsurkunde wurde ihm von Dr. Manfred Muth überreicht. Nach den Berichten des Kassenwarts Josef Remte und der Kassenprüfer Peter Koch und Hans Neidenbach wurde dem Vorstand die Entlastung erteilt.

Die Neuwahlen fanden unter der Leitung von Hans Krutsch statt. Als neuer Vorsitzender wurde Dr. Manfred Muth gewählt, seine Stellvertreter sind Dr. Franz Quint und Hans Berger. Als Kassenwart wurde Josef Remte bestätigt wie auch Katharina Spick als Schriftführerin. Zu Beisitzern mit speziellen Aufgabenbereichen wurden gewählt: Elisabeth Quint (Heimatortskartei), Hans Vastag (Pressereferent und Redaktion des Heimatblattes), Walter Tonţa (Betreuer des HOG-Archivs), Gerlinde Aicher (Jugendreferentin), Pfarrer Robert Dürbach (Glaube und Kirche), Martin Muth (Medien), Hans Petri (Gebiet Passau), Martin Mühlroth (Gebiet Mainz) und Hans Mayer (Gebiet München). Zu Kassenprüfern wurden Sybille Spick und Horst Neidenbach gewählt.

Im Anschluss daran wurde im Festsaal die Zusammensetzung des neuen Vorstands verkündet. Josef Koch überreichte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Peter Koch, Hans Neidenbach und Klaus Fraunhoffer je eine Ehrenurkunde als Dank für ihre langjährige und erfolgreiche Arbeit. Sodann verlas der neue HOG-Vorsitzende Dr. Manfred Muth ein an Josef Koch gerichtetes Dankesschreiben, in dem es unter anderem heißt: „Du, lieber Sepp, hast nach langjährigem Einsatz für Deine Heimatortsgemeinschaft und unsere Landsmannschaft entschieden, die Geschicke dieser Gemeinschaft in die Hände der nächsten Generation zu legen. Du hast dies auch deshalb getan, damit die nächste Generation dieser Heimatortsgemeinschaft die landsmannschaftliche Arbeit als eigene Sache an- und wahrnehmen kann. Wenn sie das tut, so hast Du, genau wie Deine Vorgänger, eine gute Saat gelegt. Dafür herzlichen Dank!“ Dann würdigte Dr. Muth die herausragenden Leistungen des langjährigen Vorsitzenden und versprach, diese erfolgreiche Arbeit gemeinsam mit dem neuen Vorstand fortzusetzen. Als Zeichen des Dankes überreichte er ihm ein Präsent und seiner Ehefrau Renate einen Blumenstrauß.

Erwähnt werden sollten hier noch zwei Landsleute, auf deren Unterstützung die HOG schon seit Jahren bauen kann: Norbert Schütz (Senden) hilft beim Auf- und Abbau in der Halle, während Horst Neidenbach (Günzburg) einen Abholdienst für Landsleute anbietet, die mit der Bahn anreisen. Am späten Nachmittag ging das Treffen seinem Ende zu, wohlwissend, dass es in zwei Jahren ein Wiedersehen geben wird.

Hans Vastag

(BP, Nr. 12 v. 20.06.2013, S. 12)

 

Kirchenrenovierung

Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld ruft zu Spenden auf

Dachsanierung der Hatzfelder Kirche

Alle, die in den letzten Jahren in der alten Heimat weilten und unsere Kirche besucht haben, konnten sich vom katastrophalen Zustand derselben überzeugen. Das Dach ist undicht, der Putz fällt stellenweise von den Wänden und vom Deckengewölbe ab, ja sogar erste Stützpfeiler mussten aufgestellt werden. Die alten Dachziegel sind porös und ausgefroren, die Hauptbalken und die Dachlatten sind zum großen Teil morsch. Ebenso sind die Dachrinnen und andere Abdeckungen aus Blech durchgerostet. Und nach jedem Regen oder Schnee werden die Schäden noch größer. Die HOG Hatzfeld bemüht sich schon seit Jahren um Abhilfe und hat immer wieder die Hatzfelder Pfarrei und das Bischöfliche Ordinariat auf die Dringlichkeit der Dachsanierung hingewiesen. Leider ist bisher so gut wie nichts in dieser Hinsicht geschehen.

Seit März dieses Jahres hat Hatzfeld in Dr. Davor Lucacela einen neuen katholischen Seelsorger, und nun bewegt sich endlich was. So wurden erste kleinere Reparaturarbeiten ausgeführt und auch schon einiges an Baumaterial angekauft, zum Beispiel die Hälfte der benötigten Dachziegel. Ebenso wurden die Arbeiten zur Dachsanierung ausgeschrieben und erste Angebote eingeholt. Da das gesamte Dach (1050 Quadratmeter) und der Dachstuhl so gut wie vollständig erneuert werden müssen, belaufen sich die Gesamtkosten laut diesen Angeboten auf etwa 30000 Euro. Diese Summe kann von der Hatzfelder Pfarrei und den dort lebenden Katholiken allein nicht aufgebracht werden. Deshalb wandte sich Pfarrer Lucacela mit einem Hilferuf an die HOG Hatzfeld und die Hatzfelder in der Ferne. In dem Schreiben heißt es unter anderem: „… helfen Sie uns, das Dach der Heimatkirche bis zum Herbst fertigzustellen. Es ist zu befürchten, dass das Dach keinen weiteren nassen oder schneereichen Winter mehr überstehen wird. (…) Nur mit Ihrer Spendenbereitschaft und Ihrer Hilfe wird es uns möglich sein, dieses wunderschöne Gotteshaus, Ihre Heimatkirche, zu retten.“ Weitere finanzielle Mittel kommen von den Hatzfelder Katholiken, der Temeswarer Diözese, von befreundeten Pfarreien und auch von der Hatzfelder Stadtverwaltung.

Im Jahre 2016 feiert Hatzfeld 250 Jahre seit seiner Ansiedlung und gleichzeitig auch die Grundsteinlegung unserer Heimatkirche. Dies ist für uns, unseren Heimatort und unsere Heimatkirche ein besonderes Ereignis. Die Mehrheit unter uns nahm hier in dieser

Kirche erstmals an einem Gottesdienst teil, wurde hier getauft, gefirmt und so mancher auch getraut. So hängen wir nicht nur mit dem Herzen, sondern auch mit dem Verstand an diesem Gotteshaus. Aus all diesen Gründen hat der HOG-Vorstand schon vor einigen Jahren beschlossen, sich an den notwendigen Reparaturarbeiten finanziell zu beteiligen. Deshalb ergeht an alle Hatzfelder der Aufruf, zur Rettung unserer Heimatkirche mit einer Spende – jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten – beizutragen. Jede Spende zählt. Was andere, oftmals viel kleinere Heimatortsgemeinschaften im Laufe der letzten Jahre geschafft haben, nämlich ihre Heimatkirche zu renovieren, sollte auch uns möglich sein.

Spenden können auf das Konto der HOG Hatzfeld überwiesen werden (Nr. 7679001, Kreissparkasse Biberach, BLZ 65450070, Verwendungszweck: Spende Heimatkirche Hatzfeld). Da die HOG Hatzfeld ein eingetragener gemeinnütziger Verein ist, können die Spenden von der Steuer abgesetzt werden. Auf Wunsch können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Allen Spendern, die im Heimatblatt, in der Banater Post und im Hatzfelder Kirchenblatt veröffentlicht werden, sei schon im Voraus gedankt.

Der Vorstand

(BP, Nr. 05.06.2013, S. 14)

Hatzfelder Frühjahrstreffen

Zum diesjährigen Frühjahrstreffen der Ortsgruppe Passau/Schärding, das am 10. März in Neuhaus am Inn stattfand, kamen – witterungs- und altersbedingt – nur etwa vierzig Landsleute. Dies tat aber der allgemein guten Stimmung keinen Abbruch. Nach der Begrüßung durch die beiden Vorsitzenden der Ortsgruppe, Grete Linster und Hans Petri, wurde in einer Schweigeminute und unter den Klängen der Hatzfelder Kirchenglocken der beiden verstorbenen Landsleute Nikolaus Nauert und Franz Ackermann gedacht, die immer an diesem Treffen teilgenommen hatten. Als Frühjahrsgruß bekamen alle anwesenden Frauen eine Primel. Für Überraschung sorgte Käthe Baumert aus Österreich, die in ihrer Freizeit schwäbische Trachtenpuppen hergestellt hatte und diese hier präsentierte. Die Trachtenpuppen zogen viele bewundernde Blicke auf sich und riefen schöne Erinnerungen wach, unter anderem an die einstmals wunderbaren Trachtenbälle im Bauernheim. Die gemütlichen Stunden des Zusammenseins gingen wieder viel zu schnell vorbei, und so versprach man sich, zur Hatzfelder Kerweih am 20. Oktober wiederzukommen.

Inge Petri

(BP, Nr. 8 v. 20.04.2013, S. 14)

Frühjahrstreffen 2013

Frühjahrstreffen 2013

 

Hatzfelder Kerweih in Neuhaus

Immer am ersten Sonntag nach Wendelin, dem Schutzpatron ihrer Heimatkirche, gedenken die weltweit verstreut lebenden Hatzfelder ihres Gotteshauses und feiern, zumeist weit weg von daheim, das einstmals schönste Fest des Jahres, die Kirchweih. In diesem Jahr war es der 21. Oktober, zu dem die Ortsgruppe Passau-Schärding zum Kirchweihfest nach Neuhaus am Inn eingeladen hatte. Die gut siebzig Landsleute, mehr als in den Jahren zuvor, kamen nicht nur aus der engeren Umgebung, sondern auch aus Baden-Württemberg und aus Österreich. Unter den Teilnehmern befanden sich auch der Vorsitzende des Kreisverbandes Passau, Franz Krauss (Lovrin), und Dr. Peter Fraunhoffer aus Wels. Der Veranstaltungsraum im Gasthaus Innblick war bis auf den letzten Platz gefüllt. Den beiden Verantwortlichen Grete Linster und Hans Petri ist es zu verdanken, dass dieses Hatzfelder Kerweihfest wieder in aller Munde ist und eine zunehmende Zahl von Landsleuten anlockt. Interessant ist auch, dass unmittelbar nach der Veranstaltung viele der Anwesenden Freunde und Bekannte anrufen und vom gerade zu Ende gegangenen „Kerweihfescht“ berichten.

Nach einem guten Kirchweihessen begann dann das eigentliche Fest. Auf den von Martin Bäcker auf seinem Akkordeon gespielten Marsch zogen Hans Petri mit Kirchweihhut und Kirchweihwein und Grete Linster mit dem geschmückten Rosmarinstrauß und Quitte in den Saal. Nach einem Rundgang trug Hans Petri den Kirchweihspruch vor, wobei gleichzeitig die Hatzfelder Kirchen-glocken vom Band erklangen. Mit einer Schweigeminute wurde all unserer Toten gedacht. Danach ergriff der HOG-Vorsitzende Josef Koch das Wort. Er bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Kommen und bei Grete Linster, Hans Petri und den weiteren freiwilligen Helfern für die gute Organisation und Durchführung des Festes. Dann überraschte er die aktivsten unter den Ehrenamtlichen, indem er sie namentlich ehrte. Grete Linster und Hans Petri überreichte er den Ehrenbrief der Landsmannschaft, während Nikolaus Nauert, der vor 35 Jahren dieses Kirchweihfest fern der Heimat erstmals ausgerichtet hatte, eine Flasche Wein erhielt. Zudem erhielten Inge Petri, Grete Linster und Susanna Nauert einen Wandteller mit der Hatzfelder Kirche als Motiv. Zur Einstimmung auf die Straußübergabe trug Renate Koch das schöne, von Anna Reichrath in Hatzfelder Mundart geschriebene Gedicht „Kerweih“ vor. In diesem Moment waren so gut wie alle „Kerweihgäscht“ mit ihren Gedanken „daheim“, in der Kirche, beim Tanz um den Floriani oder vor dem Bauernheim beim „Straußlezitiere“. Der Höhepunkt des Festes war dann die Straußübergabe an das Ehepaar Willing-Osgyani, das völlig überrascht, aber auch froh und dankbar den Strauß entgegennahm. Ein kleines Tänzchen zum Schluss und die Überreichung einer geschmückten Quitte an alle anwesenden Frauen rundeten das Fest ab. Danach folgte der gemütliche Teil des Festes. Es wurde viel geredet und gelacht, das eine oder andere Bild herumgereicht und nach dem einen oder anderen gefragt. Nach diesen schönen gemeinsamen Stunden machten sich die Teilnehmer auf den Heimweg und versprachen, beim Frühlingstreffen am 10. März 2013 wieder dabei zu sein.

K.S.

(BP, Nr. 23-24 v. 10.12.2012, S. 22)

Aktivitäten der Ortsgruppe Passau-Schärding

Hatzfelder Frühjahrstreffen

Wieder mal war Neuhaus am Inn Treffpunkt vieler Hatzfelder Landsleute und Freunde aus unseren ehemaligen Banater Nachbardörfern. Dieses traditionelle Frühjahrsfest, das immer am zweiten Sonntag im März stattfindet, ist mittlerweile fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Ortsgruppe Passau-Schärding und ihrer Mitglieder. So trafen sich auch diesmal nicht nur der sogenannte harte Kern, der immer dabei ist, sondern auch einige weitere Landsleute, die zum ersten Mal dabeisein wollten. Gleich zu Beginn dieses Festes überraschten die beiden Verantwortlichen, Grete Linster und Hans Petri, alle Frauen mit einer schönen, gelb blühenden Primel. Ein ehrliches Dankeschön war die Antwort. Stolz waren alle Anwesenden, als Hans Petri ihnen mitteilte, dass unser Landsmann Nikolaus Osgyani-Willing aus Anlass seines 85. Geburtstages von seiner Heimatstadt „für seine Tätigkeit für Kultur und Öffentlichkeit“ mit der Verdienstmedaille der Stadt Simbach geehrt wurde. Diese Medaille ist ein weiterer Beweis für die hohe Wertschätzung, die unser Landsmann genießt, denn schon davor erhielt er das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten und den Goldenen Meisterbrief von der zuständigen Handwerkskammer. Auch das schönste Treffen geht einmal zu Ende, und so verabschiedete man sich mit dem Versprechen, sich beim nächsten Kirchweihfest im Oktober wiederzusehen.

Inge Petri

(BP, Nr. 8 v. 20.04.2012, S. 10